Die Sitzung des Gemeinderats startete am 13. März 2025 mit der Wasserversorgung. Genauer gesagt mit der Neufestsetzung der Abschreibungssätze und der kalkulatorischen Zinsen. Dies ist notwendig, damit in einem nächsten Schritt über die Beitrags- und Gebührenkalkulation für die nächsten vier Jahre im Gremium gesprochen werden kann. Die Abschreibungssätze orientieren sich zukünftig an den vom Bundesfinanzministerium vorgeschlagenen Nutzungsdauern der Anlagengüter und der kalkulatorische Zinssatz wurde auf 1,5 % festgelegt.
Der Eingangsbereich von Schule und Hort bekommt eine Überdachung von rund fünf auf zwei Metern. Damit bleibt künftig der Eingangsbereich trocken. Das anfallende Regenwasser soll in ein nahegelegenes Fallrohr entwässert werden.
Im gemeindlichen Friedhof soll auch in diesem Jahr einiges umgestaltet werden. Der Hauptweg soll angehoben werden, damit künftig alle Wege ein einheitliches Höhenniveau haben und somit barrierefrei benutzt werden können. Das Holzkreuz als zentrales Element ist in die Jahre gekommen und wird durch ein neues Kreuz, welches durch die örtliche Firma Eisenhuth gespendet wird, ersetzt. Außerdem soll eine Hecke rund um die Garagen- und Lagerflächen für eine optische Abtrennung zwischen den Bereichen sorgen. Auch das Thema Sternenkindergrabfeld ist in Arbeit, hier erarbeitet die Architektin Vorschläge für eine mögliche Ausgestaltung.
Bekanntgaben des Bürgermeisters:
Sonstiges:
Aus der SPD-Fraktion wurde ein Antrag an den Gemeinderat gestellt. Die Gemeinde soll einen erneuten Anlauf beim staatlichen Bauamt tätigen, den Beginn der Tempo-30-Zone von Bayreuth kommend auf den Dorfplatz vorzuziehen.
Der Bundesrat hat im Sommer 2024 Änderungen an der Straßenverkehrsordnung beschlossen. Dadurch haben die Kommunen künftig mehr Möglichkeiten unter anderem bei Tempo-30-Zonen erhalten. Als Beispiele nennt der Bundesrat in seiner Mitteilung u.a. Fußgängerüberwege und hochfrequentierte Schulwege.
Dies liegt zweifelsohne am Dorfplatz vor. Gerade in den Morgen- und Mittagsstunden müssen viele Schüler die Ortsdurchfahrt, durch die Bushaltestellen, an dieser Stelle queren. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit führt zu mehr Sicherheit. Das hat auch das Audit (Untersuchung) der Ortdurchfahrt empfohlen, welches das staatliche Bauamt in Auftrag gegeben hatte. Die Geschwindigkeit herabzusetzen und bauliche Maßnahmen an der Ortsdurchfahrt seien empfohlene Möglichkeiten die Verkehrssicherheit zu erhöhen, so das staatliche Bauamt bei der damaligen Vorstellung der Ergebnisse.
In einer der nächsten Sitzungen wird dieser Antrag behandelt werden.